20. Dezember 2016 – Heute ist Cashew weitergereist

Eigentlich ist der morgige 21. Dezember der dunkelste Tag im Jahr. Für uns war bereits heute ein sehr trauriger und dunkler Tag. Cashew (der Lieblings-Husky von mir) wurde eingeschläfert. Es ging ihm schon eine Weile nicht mehr so gut. Seine Muskulatur der Hinterbeine hat sich zusehends abgebaut.

In meinen Augen war er „eine große Hundeseele“. Vielleicht gibt es in Anlehnung an die Anthropologie (Lehre vom Menschen) auch eine Kyonologie (Lehre vom Hund)? Jedenfalls habe ich für mich eine solche Kyonologie. So wie es unter uns Menschen auch „große“ und „erfahrene Seelen“ gibt, glaube ich, gibt es solche auch unter den Hunden. Derjenige, der sich einmal mit der Thematik auseinandergesetzt hat, wird verstehen, was ich meine. Cashew war für mich eine solche „große Seele“. Auch Run oder Bilbo gehören für mich dazu.

Wir wissen nicht genau, wie alt Cashew war. Er wurde hier im Camp aus der Insolvenz eines anderen Mushers aufgenommen. Jedenfalls war er einer der ältesten Huskies hier. Und ein sehr lieber und rücksichtsvoller Kerl.

Nun ist diese Seele weitergereist. Und ich danke ihr, dass sich unsere Wege in Lappland gekreuzt haben. Du hast mir in vielerlei Hinsicht den Blick geöffnet und erweitert für das wundervolle und großartige Wesen dieser Tiere. Danke – und reise und lebe wohl – in der Erfüllung Deiner weiteren Aufgaben.

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